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Meine Haltung als Führungskraft

 

Haltung ist ein zentraler Begriff unserer werteorientierten Gesellschaft. Gleichzeitig ist er komplex und diffus. Meist verwenden wir ihn im Zusammenhang mit Körperhaltung oder mental-geistigen Haltungen (Einstellungen). In Formulierungen wie „zu etwas stehen“ oder „Werte verkörpern“ wird deutlich, dass das Eine mit dem Anderen zusammenhängt. Eine Haltung ist mehr als eine Summe von Überzeugungen, sie gibt uns Halt und Orientierung, auch in neuen und unbekannten Situationen. Unsere Werte beeinflussen unsere Haltung und umgekehrt.

Störungen in Kommunikations-, Kooperations- und Führungsbeziehungen werden gerne mit einem Verweis auf die dahinterliegende Haltung etikettiert („Das ist halt eine Frage der Haltung“). Und auch bei gut gemeinten Rückmeldungen wird gerne auf die Haltung verwiesen („Ihre Haltung gefällt mir“). Hilfreich sind solche Diagnosen nur selten, denn es bleibt unklar, was mit „der Haltung“ eigentlich gemeint ist.

Ziele

In diesem Seminar arbeiten Sie mit einem differenzierten Haltungsmodell, welches erlaubt, den nebulösen Begriff genauer zu fassen und konstruktiv mit Ihrer Haltung zu arbeiten. Sie erschließen sich verschiedene Haltungsdimensionen, in denen sich Ihre individuelle Haltung als Führungskraft widerspiegelt.
Durch die theoretische und praktische Arbeit sowie ein ressourcenorientiertes Reflektieren der eigenen Haltung gewinnen Sie Klarheit für sich und in der Interaktion mit Anderen: In Entscheidungssituationen, in alltäglichen Führungssituationen oder Herausforderungen. Sie arbeiten an Ihrem Potenzial sich selbst zu positionieren, souverän zu agieren sowie Entwicklungen anzustoßen.

Inhalte

  • Haltung reflektieren, Qualitäten und Entwicklungsmöglichkeiten erkennen
  • Unterschiedliche Dimensionen von Haltung und deren Wechselwirkungen
  • Strategien und Gelingensbedingungen zur Haltungsänderung
  • Zusammenhänge zwischen Körperhaltungen und mental-geistigen Haltungen erkennen und nutzen
  • Ausschnitte aus der entwicklungsorientierten Persönlichkeitstheorie: Persönlichkeits-System-Interaktion (PSI Theorie)
  • Auszüge aus dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

Methoden

Impulsreferate, Plenumsgespräche, Einzel- und Gruppenarbeit, erfahrungsorientierte Übungen, Körpereinbindung